Ausgabe 25 - Glück - entscheide ich selbst!

Coverbild kleines MädchenZum Erscheinen unserer 25. Ausgabe möchte ich ein kurzes Resümee geben. Als wir unser Baby „ThuLPE“im Jahr 2012 aus der Wiege hoben, stand ein motiviertes Redaktionsteam bereit, mit Köpfen voller Ideen und dem Vorsatz, eine interessante, informative und unterhaltsame Zeitung für psychisch Betroffene, Angehörige und interessierte Menschen ins Leben zu rufen. Der Anfang unserer Arbeit gestaltete sich nicht ganz so einfach, wie wir uns das gedacht hatten, denn für uns Laien ohne Erfahrung, bedeutete es schon eine riesige Herausforderung, diese schöne, aber ungewohnte Aufgabe zu meistern. Am Redaktionstisch damals: Bärbel Näther, Evelyn Bauer, Cornelia List, Matthias Sick, Gerd Nowka, Rainer Stötter, Thorsten Sellenriek, Erik Lerch und ich. Unsere erste Ausgabe beinhaltete ein brisantes Thema „Zwang und Gewalt in der Psychiatrie“, welches uns schon Einiges abverlangte. Trotz aller Schwierigkeiten, was Layout und Druck betraf, schaffte es Bärbel, dass wir Ende des Jahres unsere erste Ausgabe der „ThuLPE“ herausgeben konnten.

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Ausgabe 26 - Generationsübergreifende Traumata

Frontcover von ThuLPE Ausgabe 26 Trauma entsteht durch eine Verletzung oder eine seelische Erschütterung. Dieses kann durch Verlust eines geliebten Menschen sein. Aber auch durch körperliche Gewalt oder Mobbing.
Kann man traumatische Erlebnisse verarbeiten ?
Ich persönlich beantworte diese Frage mit JA.
Für mich persönlich war es sehr wichtig, über das Geschehene zu sprechen. Aber bis ich darüber sprechen konnte, hat es sehr lange gedauert. Ich habe mich zuerst zurückgezogen. Ganz langsam habe ich mich dann Personen anvertraut.
Dieser Schritt war sehr schwer für mich. Es kam immer wieder die Frage in mir auf, ob ich dieser Person wirklich vertrauen kann. Ich musste mich erst langsam heran tasten. Zu groß war der seelische Schmerz in mir.
Psychiater wollen diese Dinge gleich mit Antidepressiva behandeln. Dazu sage ich ganz klar, NEIN ! Denn ich wurde durch diese Medikamente krank. Und dieses löste bei mir ein Trauma aus.

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