Bewältigungsstrategien aus Krisen – das Thema der nächsten ThuLPE – wir freuen uns auf Eure Einsendungen

Frau, die einen Berg erklimmt

Guten Tag, liebe ThuLPE-Leserinnen und ThuLPE-Leser,
Autorinnen und Autoren,
Gleichgesinnte, Neugierige und Unterstützer,

unsere jüngste ThuLPE zum Thema „GEDULD – unterwegs zu Dir selbst“ – startete in diesem Jahr zum ersten Mal als Online-Ausgabe auf unserer Webseite www.tlpe.de mit großem Erfolg.
Zahlreiche Interessierte beschenkten die Arbeit der Redaktion und dem ganzen Team mit wunderbarem, angenehmem Feedback, vielen kleinen Kommentaren, Meinungen und sogar Spenden.
Vielen herzlichen Dank.

In unserer nächsten Aufgabe (Einsendeschluss der Beiträge und Bilder bitte bis Mitte Mai 2020) möchten wir unsere Aufmerksamkeit auf persönliche „Bewältigungsstrategien aus Krisen“ konzentrieren.


Wie schaffe ich es heraus aus der dunklen Sackgasse mit der Schwere, den negativen Gedanken, der Mutlosigkeit, der Angst?
Böse Gedankenstrudel peitschen unbarmherzig und gnadenlos durchs Hirn: Ist mein Leben lebenswert? Liebenswert? Bin ich lebenswert? Liebenswert? Habe ich Wert? Für mich – für andere Menschen? Verdiene ich es, geliebt zu werden – liebe ich mich eigentlich selbst? Wie geht das?
Andere Menschen lachen und scherzen und arbeiten doch auch, haben gesunde Kinder, nette Freunde, Hobbys, fahren in den Urlaub. Da ist Musik, es duftet nach leckerem Essen, offene Arme, freundliche Worte, Trost bei Schmerzen.
Was ist nur los? Wieso fühle ich mich so klein, immer als Opfer, als Versager? Ich tue Dinge, die ich nicht tun will, ich verbiege mich, lechze nach Anerkennung bei anderen – statt sie bei mir zu finden, bei mir zu bleiben.

Und trotzdem:
Bergeweise Schulden, abseits im sozialen, beruflichen, gesellschaftlichen Leben, Einsamkeit, Depression, keine Grundversorgung mit Krankenversicherung, Teilhabe am normalen Leben verwirkt…
Komplett-Versagen – „meine Eltern haben es schon immer gewusst, mir schon immer prophezeit, dass ich nichts tauge. Sie haben recht.“

Es passiert Menschen oft, dass man sich in diese Negativ-Spiralen verheddert – nur wie geht’s anders? Wie verdammt, schaffe ich es heraus aus diesem fiesen Lebensgefühl in ein lebenswertes Leben?
Wie bekomme ich Struktur in mein Leben, Lebensinhalt, aushaltbare Gedanken und Gefühle, finde ich Freunde oder einen Partner-Partnerin. Wie repariere ich die Fehler, die sich jetzt auftürmen und mich zum Stolpern bringen? Sind denn immer die anderen schuld? Bin ich schuld?
Jeder ist für sich selbst verantwortlich, so ist’s üblich, normal, nur – wer nicht weiß, was das ist, wie lebt sich’s dann?

Kleine Antwort, vielleicht: es ist die Suche nach uns selbst, Abschiednehmen von verkrusteten Denkweisen und Gefühlsmustern. Rauchen und kiffen abgewöhnen ist dagegen ein Schabernack.
Unsere Autorinnen und Autoren geben keine Ratschläge (Schläge), sie geben ihre ganz persönlichen Erfahrungen weiter an alle interessierten Leser, und so unterschiedlich, wie die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Ansatzpunkte jedes Einzelnen, die erfolgreichen oder weniger erfolgreichen Strategien, um wieder einen Wert im Leben zu finden; den eigenen Wert.

Marion Sommer, Redaktion

Beitrag kommentieren

Bitte verfasse einen Kommentar!

Dein Kommentar wird vor der Freischaltung von einem Admin moderiert.




Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzbestimmung mit den Angaben zur Verwendung von Cookies konnen Sie unter Weitere Informationen einsehen. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen