ThuLPE Ausgabe 25 – Glück – entscheide ich selbst !

ThuLPE Ausagabe 25 - Glück - entscheide ich selbst

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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

Zum Erscheinen unserer 25. Ausgabe möchte ich ein kurzes Resümee geben. Als wir unser Baby „ThuLPE“ im Jahr 2012 aus der Wiege hoben, stand ein motiviertes Redaktionsteam bereit, mit Köpfen voller Ideen und dem Vorsatz, eine interessante, informative und unterhaltsame Zeitung für psychisch Betroffene, Angehörige und interessierte Menschen ins Leben zu rufen.

Der Anfang unserer Arbeit gestaltete sich nicht ganz so einfach, wie wir uns das gedacht hatten, denn für uns Laien ohne Erfahrung, bedeutete es schon eine riesige Herausforderung, diese schöne, aber ungewohnte Aufgabe zu meistern.

Am Redaktionstisch damals: Bärbel Näther, Evelyn Bauer, Cornelia List, Matthias Sick, Gerd Nowka, Rainer Stötter, Thorsten Sellenriek, Erik Lerch und ich. Usere erste Ausgabe beinhaltete ein brisantes Thema „Zwang und Gewalt in der Psychiatrie“, welches uns schon Einiges abverlangte. Trotz aller Schwierigkeiten, was Layout und Druck betraf, schaffte es Bärbel, dass wir Ende des Jahres unsere erste Ausgabe der „ThuLPE“ herausgeben konnten. Die Zeitschrift traf auf großes Interesse, so dass die Auflage von anfangs 600 Exemplaren bei weitem nicht ausreichte. Seit Anfang 2013 erhöhte sich die Menge der gedruckten Exemplare auf 1000 Stück. Und die Interessiertheit nahm im Laufe der Jahre immer mehr zu.
Bedauerlicherweise verließen, teils krankheitsbedingt, aus persönlichen Gründen oder umzugsbedingt im Laufe der Jahre einige Mitstreiter unser Redaktionsteam. Gerd stellte sich der nicht einfachen Aufgabe, das Layout zu erstellen, was sich besonders schwierig erwies, da wir keinerlei technische Vorlagen zugrunde liegen hatten. Mit viel Eifer und Herzensblut arbeitete er sich (zum Teil sogar nachts) in die Materie ein. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Durch den
Ehrenamtspreis des PARITÄTISCHEN Thüringen und der PARITÄTISCHEN BuntStiftung im Jahr 2014 erfuhr unsere Arbeit große Würdigung und gab Ansporn zum Weitermachen. Die Beliebtheit und Nachfrage zu unserer Zeitung wuchs ständig, so dass wir im Jahr 2016 die Auflage auf 2000 heraufgesetzt haben. Das wir Marion Sommer und etwas später auch Christine Theml (Herausgeberin der früheren Zeitung „Nicht ohne uns“) als Mitarbeiter der Redaktion gewinnen konnten, war und ist ein besonderer Glücksfall und eine enorme Bereicherung unserer Arbeit. Ab Ausgabe Heft Nr. 26 der „ThuLPE“ begrüßen wir mit Freude Rainer Stötter (ehem. Red.-Mitglied) und Frank Petter in unserer Redaktion.

An dieser Stelle möchte ich im Namen aller Mitstreiter ein großes Dankeschön an unsere Vorstandschefin des „TLPE „Edith Handschuh für ihre stete Unterstützung sagen und dafür, dass sie uns immer Mut zum Weitermachen gegeben hat. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei allen fleißigen und treuen Autoren, welche unsere Zeitung mit ihren Texten, Gedichten, Bildern und Zeichnungen bereichern! Ein herzliches Dankeschön auch an die Menschen, welche unsere Arbeit und die Arbeit unseres Vereins durch ihre Spenden unterstützen. Das Feedback unserer treuen Leser und Leserinnen war und ist Motor unseres Wirkens, wir freuen uns auch weiterhin über Anregungen und Meinungen ihrerseits.

Pia Bauer
im Namen des Redaktionsteam`s

Zum Thema der aktuellen Ausgabe schließe ich mich den Worten eines großen deutschen Dichter und Denker an:

Was dich wärmt und glücklich macht, das sind nicht die großen Gaben,
ist nicht Wollen oder Haben, ist ein Freund, der mit dir lacht.
Ist ein Lied, ist eine Blüte, ein vertrauter Händedruck,
eines Lächelns edler Schmuck., Menschlichkeit und Herzensgüte.
Sind spontane Freundlichkeiten, die uns da und dort erquicken,
ein „Hallo“, ein frohes Nicken – beinah Selbstverständlichkeiten –
und doch sehr viel mehr viel mehr als dies,
nicht nur Artigkeit und Brauch, sie sind wie ein zarter Hauch
vom verlorenen Paradies!Johann Wolfgang von Goethe

Last but not Least: Prof. Dr. Eckhart Giese, langjähriger, treuer, aufmerksamer, verständnisvoller, neugieriger, aufgeschlossener Lobbyist der Menschen mit psychischen Störungen, der Stigmatisierten in Erfurt und Thüringen, Halt gebender Weggefährte von unserem (verstorbenen) TLPE-Ehrenvorsitzenden Uli Lück, Eckhart Giese, unser radelnder Robin Hood, stets (mindestens) ein Ohr offen für die Psychiatrie-Erfahrenen, egal ob bei den Psychose-Gesprächen, die er mit ins Leben gerufen hat (heute Erfurter Gespräche zur seelischen Gesundheit) oder am Wegesrand: Ihm gilt unser ganzer Dank für seine Empathie, sein Engagement – leider verabschiedete er sich jüngst in den Ruhestand – kaum zu glauben – bei dem Mann – und selbst da nutzte er seine Prominenz für eine Spendenaktion für unseren TLPE e.V.
Respekt Ihnen, lieber Herr Giese, wir danken Ihnen sehr, dass Sie unsere Arbeit wertschätzen, anerkennen und unterstützen.

Marion Sommer
Vorstands-Mitglied im Namen des TLPE-Teams
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PS. Die Idee und die Initiative für die Zeitung geht auf unsere Pia zurück

Die nächste Ausgabe kommt voraussichtlich am 1.7.2019 zum Thema „Traumata“

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